Trockene Augen nach allogener Stammzelltransplantation
  Bericht Mucosta
 

Hier ein Bericht einer Patientin, welche die Mucosta Ophtalmic UD 2% Augentropfen zum Aufbau der Muzinschicht seit einiger Zeit verwendet:

(Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für diese Informationen)

Ich verwende dieses Mittel seit ca. einem Jahr. Nach ca. 2 Jahren extremen Leidens unter trockenen Augen (Schirmer ca. 2mm), ist es für mich bisher das erste Mittel was mir wirklich Erleichterung verschafft. Ich kann sogar ab und zu meine trockenen Augen vergessen und das ist für mich ein riesen Erfolg und Zugewinn an Lebensqualität. Meine objektiven Werte haben sich zwar nicht verbessert aber auch nicht verschlechtert. Aber wie gesagt subjektiv eine enorme Verbesserung.

Die Streitburg Apotheke in Bad Camberg
http://www.streitburg-apotheke.de/streitburg-apotheke/
bestellt mir die Tropfen aus Japan und der nette Herr Rücker wickelt alles problemlos ab. Man braucht allerdings ein privates Rezept aber dies sollte für niemanden ein Problem sein.

Die 112 Einzeldosis Ampullen sind wiederum verpackt in 4 Packs. Die weisliche Flüssigkeit ist ein bisschen wie verdünnter Holzleim, d.h. etwas klebrig.

Die Handhabung ist der Haken bei der Sache. Die Ampullen haben eine riesen Öffnung, der Tropfen daraus ist viel zu groß, so dass das meiste sofort wieder aus dem Auge fließt.  Bei langen Wimpern zusätzlich unangenehm, da alles verklebt und man weiße Krümel um die Augen hat. Am besten man hat immer ein Wattestäbchen dabei, um überflüssiges direkt aufzusaugen. Es gibt auch keinen Wiederverschluss.

Ich bin mittlerweile dazu übergegangen mir einen kleinen Tropfen auf den Finger zu machen und ihn dann ins Auge zu tun. Bei mir spielt offenbar die Sterilität weniger eine Rolle und für die Wirksamkeit scheint es auch keine Rolle zu spielen. Entzündungen habe ich normalerweise nicht. Auf diese Weise hält bei mir eine Ampulle zwischen 2-3 Tage. Eine Ampulle kostet ca. 1 Euro. Tropft man den kompletten Tropfen in jedes Auge ist die Ampulle nach ca. einem Tag leer.

Um die volle Wirkung zu erhalten müssen die Tropfen 4-mal täglich getropft werden und ich versuche sie bei geschlossenen Augen längere Zeit einwirken zu lassen. Bis die Wirkung des Medikamentes überhaupt eintritt muss man sie ca. 4 Monate konsequent tropfen.

Mein Rhythmus sieht so aus:

Morgens nach dem Wecker, dann bleibe ich noch eine Zeit liegen
In der Mittagspause
Nach Feierabend
Vorm Einschlafen

Der Transport ist zunächst umständlich weil ein Verschluss fehlt. Nach einigen Experimenten habe ich mir aus Edelstahl Deckelchen fräsen lassen. Die kann man kochen oder mit Alkohol desinfizieren. Wie schon gesagt bin ich nicht so empfindlich.



Zusätzlich habe ich mir aus der Apotheke Behälter geholt in dem ich die geöffneten Tropfen plus Nachschub super transportieren kann. Diese roten Korodin Becherchen gibt es gratis. Für mich optimal, siehe Foto.

Ich hoffe, dass noch ganz vielen Menschen mit diesen Tropfen geholfen werden kann und es sie noch lange auf dem Markt gibt und evtl. auch die Deutschen auf den Trichter kommen. Für mich eine Lebensrettung.

In den Sicca Sprechstunden kennt sie niemand. Auch in Köln habe ich sie schon vorgestellt, keine Ahnung ob Dr. Steven sie weiterempfiehlt.

 

 
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