Ich würde das so aufbauen, dass die Vertrauensperson im normalen Alltag überhaupt keinen vollständigen Zugriff hat. Also nicht einfach eine Liste mit Passwörtern weitergeben oder Zugangsdaten irgendwo offen hinterlegen, sondern wichtige Informationen getrennt und möglichst verschlüsselt speichern. Sinnvoll finde ich dabei auch, nur wirklich notwendige Konten und Dokumente für den Notfall vorzusehen und nicht automatisch den kompletten digitalen Alltag freizugeben.
Für Passwörter würde ich eher mit einem Passwortmanager arbeiten und zusätzlich genau festlegen, wie ein Notfallzugriff aussehen soll. Welche Rolle Verschlüsselung, sichere Zugangsdaten und zusätzliche Schutzmechanismen dabei spielen, wird auch bei den Beitrag von
https://digitaldaily.de/entdecke-die-vorteile-sicherer-online-loesungen ganz gut erklärt. Gerade bei sensiblen Daten würde ich möglichst vermeiden, dass alles nur von einem einzigen Passwort oder einem einzigen Gerät abhängt.
Wichtig wäre mir außerdem, den Ablauf für den Ernstfall schriftlich festzuhalten. Die Vertrauensperson sollte wissen, dass es überhaupt eine Regelung gibt, aber nicht zwingend schon vorher alle Zugangsdaten besitzen. Denkbar wäre zum Beispiel, wichtige Hinweise getrennt von den eigentlichen Passwörtern aufzubewahren und klar zu dokumentieren, unter welchen Umständen darauf zugegriffen werden soll.
Ich würde die Unterlagen auch regelmäßig durchsehen. Konten ändern sich, alte Zugänge fallen weg und neue kommen dazu. Eine einmal angelegte Notfallmappe bringt wenig, wenn nach ein paar Jahren die Hälfte der Informationen nicht mehr stimmt.
Für mich wäre das Ziel deshalb eine Lösung, bei der Sicherheit und Vorsorge zusammenpassen. Im Alltag bleibt alles unter der eigenen Kontrolle, aber im wirklichen Notfall muss die Vertrauensperson nicht erst herausfinden, welche Konten existieren, wo Unterlagen liegen und wie sie überhaupt an die notwendigen Informationen kommt.