Ich kann deine Neugier gut nachvollziehen, mir ging es ähnlich, als ich mich damit beschäftigt habe. Gerade alte medizinische Instrumente wirken auf den ersten Blick ungewohnt, aber sie geben spannende Einblicke in die Entwicklung der Medizin.
Eine gute Übersicht habe ich damals auf
https://hero-berlin.de/Technik/Spritzen.html gefunden, wo verschiedene historische Spritzenarten erklärt werden. Dort sieht man auch, wie unterschiedlich die Bauweisen waren, je nach Einsatzzweck.
Zum Beispiel die Permutosspritze oder die Schimmelbusch-Spritze bestehen oft komplett aus Metall und wirken dadurch deutlich robuster als heutige Varianten. Gleichzeitig zeigt das auch, wie sehr Hygiene und Materialwahl sich im Laufe der Zeit verändert haben.
Die Wund- und Blasenspritzen sind ebenfalls interessant, weil sie für ganz spezifische Anwendungen gedacht waren. Das macht deutlich, dass schon damals eine gewisse Spezialisierung existierte.
In der Praxis wären viele dieser Geräte heute wahrscheinlich ungewohnt in der Handhabung und entsprechen nicht mehr modernen Standards. Trotzdem kann man daraus viel über die Entwicklung medizinischer Technik lernen.
Wenn du dich dafür interessierst, lohnt es sich auf jeden Fall, solche Quellen anzuschauen oder sogar Museen zu besuchen. Dort bekommt man oft ein noch besseres Gefühl für die Nutzung.
Ich fand es besonders spannend zu sehen, wie aus diesen frühen Instrumenten die heutigen präzisen Geräte entstanden sind.
Insgesamt ist das ein Thema, bei dem man schnell merkt, wie viel Fortschritt in relativ kurzer Zeit passiert ist.