Ich habe mich etwas eingelesen und erfahren, dass die
Ketamin Therapie inzwischen in spezialisierten medizinischen Einrichtungen unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird und besonders bei therapieresistenter Depression oder starkem Burnout eingesetzt werden kann.
Dabei wird das Medikament in niedriger Dosierung als Infusion verabreicht, meist über etwa 40 bis 60 Minuten, während Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung kontinuierlich überwacht werden.
Interessant fand ich auch, dass viele Behandlungsprotokolle nicht nur eine einzelne Infusion vorsehen, sondern mehrere Sitzungen über zwei bis vier Wochen verteilt, um eine stabilere Wirkung zu erreichen.
Ein Beispiel dafür ist die Ketamin-Infusionstherapie der Privatpraxis am Tegernsee, bei der die Behandlung nach einem ausführlichen Erstgespräch und medizinischer Diagnostik individuell geplant wird.
Dort wird beschrieben, dass Ketamin über einen anderen Wirkmechanismus als klassische Antidepressiva arbeitet und dadurch oft schneller eine Verbesserung der Symptome auslösen kann.
Die Therapie wird medizinisch überwacht durchgeführt, sodass mögliche Nebenwirkungen wie leichter Blutdruckanstieg oder kurzfristige Wahrnehmungsveränderungen kontrolliert werden können.
Mich würde trotzdem interessieren, ob jemand hier echte Erfahrungen damit gemacht hat und ob die Wirkung langfristig stabil geblieben ist oder eher nur kurzfristig geholfen hat.